PD Daily 

Mein Naturschützer mit der kalten Schnauze

Jeden Tag sterben etliche Pflanzen- und Tierarten aus. Wissenschaftler allein können das Massensterben nicht aufhalten. Aber Unterstützung naht auf vier Pfoten.

25. Oktober 2019  4 Minuten

Naturschützer haben heute alle Hände voll zu tun: Mindestens 25% aller bekannten Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht – so lautet der alarmierende Bericht des Weltbiodiversitätsrats (2019) aktuelle Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES). Forscher vermuten, dass jeden Tag 3–200 Arten aussterben.

Artikel in »Geo« (2011) Doch wie viele genau, ist schwer zu sagen. Selbst über alte Bekannte wie Fischotter, Feuersalamander und Co. wissen wir nicht genug, um einschätzen zu können, ob ihre Art bedroht ist – und damit Maßnahmen nötig sind, um sie zu retten.

Das Problem ist nach wie vor das Zählen der Tiere: Die Kontrolle von Beständen in unwegsamem Gelände ist in der Regel ein zeitaufwendiger Knochenjob für die Wissenschaftler. Auch technische Lösungen wie »Smithsonian Magazine« über Drohneneinsatz im Naturschutz (englisch, 2018) Drohnen helfen bei der Suche nach eher versteckt lebenden Tieren nur bedingt weiter.

Wie gut, dass wir uns diese Arbeit mit bewährten Spürnasen teilen können! Die Rede ist von hochspezialisierten Artenspürhunden. Was diese leisten, erklärt mir Dr. Annegret Grimm-Seyfarth vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, die mit den Hunden unter anderem in der Oberlausitz auf der Suche nach Fischottern ist.

Mit Illustrationen von Doğu Kaya für Perspective Daily

von Isabella Aberle 

Isabella Aberle macht zurzeit ihren Master in Biodiversität und Naturschutz an der Universität Marburg. Sie war von Dezember 2017 bis Februar 2018 Praktikantin in der Redaktion von Perspective Daily.

Themen:  Nachhaltigkeit  

Die Diskussionen sind leider nur für Mitglieder verfügbar.

Weitere Artikel für dich