PD Daily 

Warum auch ein Bürojob verdammt anstrengend ist

Auch ein Tag in einem bequemen Büro kann schlauchen. Das weiß die Wissenschaft über die Büromüdigkeit.

2. Juni 2020  4 Minuten

Es scheint eines der großen Mysterien des Büroalltags zu sein: Obwohl wir uns zwischen dem Plausch in der Kaffeeküche und dem mittäglichen Gang an die frische Luft auf unserem Bürostuhl körperlich kaum verausgaben – fühlt es sich an manchem Abend trotzdem so an, als hätten wir auf dem Bau geschuftet.

Mentale Erschöpfung nennt es sich, wenn sich Menschen mit Bürojob am Ende des Tages fühlen, als hätten sie sich total verausgabt. Doch wie entsteht diese geistige Müdigkeit?

Darüber wissen Arbeitspsycholog:innen mittlerweile eine ganze Menge. Einer der wichtigsten Gründe ist ihnen zufolge, dass wir uns ständig selbst kontrollieren müssen – Einen umfassenden Überblick zum Thema mentale Erschöpfung gibt Arbeitspsychologin Anne-Kathrin Konze in ihrer Dissertation (2019, PDF) uns also dazu bringen, Dinge zu tun, die wir nicht wirklich aus eigenem Antrieb wollen. Zum Beispiel in folgenden Situationen:

1. Wenn uns die Motivation fehlt

Vieles deutet darauf hin, dass unsere Arbeit anstrengender ist, wenn sie nicht mit unseren persönlichen Zielen übereinstimmt. Wenn wir uns beispielsweise zu einer Aufgabe »zwingen« müssen, Wie können wir Sinn in unserer Arbeit finden? Das beantwortet Maren Urner hier weil sie uns unattraktiv erscheint.

Titelbild: pch.vector - CC0

von Lara Malberger 

Das Netz ist voller Tipps und Ratschläge – und Menschen, die damit ihre Probleme lösen wollen. Doch meistens gibt es nicht »die« eine richtige Lösung. Aber was ist sinnvoll? Und was kann weg? Um so nah wie möglich an eine Antwort heranzukommen, hat Lara Wissenschaftsjournalismus mit Schwerpunkt Biowissenschaften und Medizin in Dortmund und Digital Journalism in Hamburg studiert.

Themen:  Gesundheit   Psychologie  

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