Interview 

Steigende Meeresspiegel: »Die Hamburger Hafencity wäre ein exzellentes Modell für New York.«

Der Klimawandel wird Millionen Menschen aus Küstenregionen vertreiben. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, sich mit den Fluten zu arrangieren, sagt die amerikanische Landschaftsarchitektin Kristina Hill – von schwimmenden Häusern bis hin zu künstlichen Dünen.

9. Januar 2020  9 Minuten

Venedig versinkt, Miami ist kaum zu retten und Hier geht es zur Studie über die Folgen des Meeresspiegelanstiegs (englisch, 2019) eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass der steigende Meeresspiegel 3-mal so viele Menschen vertreiben wird wie bisher angenommen.

Was müssen Städte jetzt unternehmen? Wie können sich Menschen in Küstenregionen schützen? Die visionäre Landschaftsarchitektin Kristina Hill, Professorin für städtische Ökologie an der Universität von Kalifornien, Berkeley, kooperiert mit dem Climate Readiness Institute, um innovative Lösungen für Küstenregionen zu finden. Sie war unter anderem an den Strategien zum Flutmanagement nach Hurrikan Katrina 2005 in New Orleans beteiligt und arbeitet international mit Experten in Europa und Amerika zusammen, um Küstenregionen zu retten.

Das Interview entstand mit Unterstützung des Recherche-Grants »Connected Coastlines« des Hier geht es zur Website des Pulitzer Centers Pulitzer Centers.

Landschaftsarchitektin Kristina Hill von der Universität von Kalifornien, Berkeley – Quelle: twitter

Titelbild: Heiner - CC0

von Michaela Haas 

Michaela Haas wusste schon als Kind, dass sie entweder Reporterin oder Rennfahrerin werden wollte. Als sie mit 16 Jahren anfing, für den Lokalteil der »Süddeutschen Zeitung« zu schreiben, war die Sache entschieden. Sie ist Mitglied des »Solutions Journalism Network« und Autorin einer wöchentlichen Online-Lösungskolumne für das »SZ-Magazin«.

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