PD Daily 

Grün gegen Blau: Warum diese 2 Farben ein Land spalten

Viele Argentinierinnen hoffen ab heute wieder: Der neue Präsident unterstützt, was die Frauenbewegung lange fordert – legale, sichere und kostenlose Schwangerschaftsabbrüche.

10. Dezember 2019  3 Minuten

Obwohl Schwangerschaftsabbrüche in Argentinien gesetzlich verboten sind, zählt das Land schon zu den liberaleren in Lateinamerika. Nur das angrenzende Uruguay ist progressiver, dort sind Schwangerschaftsabbrüche seit 2012 legal. Mit Folgen: Die Müttersterblichkeit ist seit der Legalisierung rückläufig und eine der niedrigsten in Südamerika (2018) Seitdem ist die Müttersterblichkeit gesunken. In Brasilien, Chile, Bolivien und anderen Ländern in der Region ist die Durchführung nach wie vor illegal – mit wenigen Ausnahmen. Lies hierzu den NZZ-Artikel »Hinter Gittern wegen einer Fehlgeburt« (2017) In El Salvador sitzen Frauen sogar wegen Fehlgeburten im Gefängnis, bei denen ihnen ein Abbruch unterstellt wird.

Maria José Corvalán ist Journalistin und setzt sich für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Argentinien ein. – Quelle: Felix Wellisch

In Argentinien ist ein grünes Halstuch zum

Titelbild: Felix Wellisch - copyright

von Felix Wellisch 

Felix Wellisch hat als freier Journalist in Ägypten und Israel gelebt. Bis 2019 besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Zu seinen Themen gehören der Nahe Osten, Umweltschutz, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit.

Themen:  Glaube   Gerechtigkeit   Aktivismus  

Die Diskussionen sind leider nur für Mitglieder verfügbar.

Weitere Artikel für dich